Eine Reise zu Fledermäusen, Glühwürmchen und Nachtfaltern - auch Insektenhotels werden gebaut

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Eine Gruppe von JuNas sitzt im Wald an einem Bach und beobachtet die Umgebung.

Am 1. Juli findet sachsenweit der dritte Tag der Jungen Naturwächter (JuNa-Tag) statt. An zwölf Orten treffen sich junge Menschen, um die Natur zu entdecken und gemeinsame Naturschutzprojekte umzusetzen. Ebenso dienen die Treffen dem regelmäßigen Erfahrunsgaustausch von Gleichgesinnten.

Im Landkreis Zwickau zum Beispiel wird an diesem Tag ein bunter Jahrmarkt mit naturthematischen Angeboten vom Landschaftspflegeverband Westsachsen gemeinsam mit Naturschutzverbänden und ehrenamtlichen Helfern organisiert. Am abendlichen Lagerfeuer können die jungen Naturschützer zusammen mit den Mitarbeitenden der Kreisnaturschutzstation Gräfenmühle auf die Suche nach den Geschöpfen der Nacht gehen. Mit ein wenig Glück werden sie Glühwürmchen, Nachtfalter und Fledermäuse beobachten können.

Die Ökologische Station Borna-Birkenhain lädt am 1. Juli auf ihr naturnahes Gelände ein. Gemeinsam mit den Naturdetektiven aus Groitzsch und den Junior-Rangern des Geoparks Porphyrland beteiligt auch sie sich am JuNa-Tag und will einen Pfad der Sinne anlegen. Zum Feiern gibt es auch einen Grund: Der 30. Geburtstag der Ökostation wird festlich begangen. Ein buntes Markttreiben mit Infoständen und Mitmachaktionen möchte ein breites Publikum anziehen.

Das Projekt "Junge Naturwächter in Sachsen" (JuNa) existiert bereits seit dem Herbst 2012. Junge Menschen im Alter von sieben bis 18 Jahren möchte man kontinuierlich wie auch langfristig an die praktische Naturschutzarbeit heranführen. Die Kinder und Jugendlichen (Junge Naturwächterinnen und junge Naturwächter (JuNas)) sollen mit abwechslungsreichen Methoden für die Natur sensibilisiert werden. Regelmäßig treffen sie sich in sogenannten Naturschutz-AGs oder bei Ganztagesangeboten der jungen Naturwächter. Die Jugendlichen übernehmen auch kleine Aufgaben bei der Pflege wertvoller und zugleich geschützter Lebensräume zum Erhalt einer biologischen Vielfalt. Anleitung und Unterstützung erhalten die JuNas von Fachleuten, um Artenkenntnisse von Tieren und Pflanzen zu erlangen. Ein Höhepunkt dabei sind mehrtägige Artenforschercamps. In diesen wird den JuNas ein erster Überblick zur Tier- und Pflanzenwelt Sachsens vermittelt.

Die regelmäßigen Veranstaltungen werden von der Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt koordiniert. Finanzielle Unterstützung erhalten die vielfältigen Vorhaben vom Sächsischen Staatsministerium für Energie, Klima, Umwelt und Landwirtschaft (SMEKUL).

Weitere Informationen und Angebote zum JuNa-Tag finden Sie unter: https://jungenaturwaechter.de/

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